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Süßkartoffelbrownies

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Wer dachte Brownies sind immer ungesund, der hat sich gewaltig getäuscht! Ich habe diese Woche mal was ganz anderes ausprobiert und die leckersten, saftigsten und wohl auch gesündesten Brownies überhaupt gebacken.

Nachdem ich letztens schon so begeistert von meinen Süßkartoffelpancakes war, habe ich das Süßkartoffelpüree noch einmal verwendet, doch nun für Brownies! Entstanden sind so himmlische Süßkartoffelbrownies.

Zu sage und schreibe 300g Süßkartoffelpüree kamen unter anderem noch Dinkelmehl, Eier, Kokosöl, Backkakao und Reissirup. Letzteren verwende ich sehr gerne, da er fruktosearm und dazu noch relativ geschmacksneutral ist. Also perfekt, wenn man natürlich und neutral Süßen möchte. Den starken Eigengeschmack von bspw. Honig mag ich zwar sehr, aber manchmal passt er dann eben doch nicht!

Für noch etwas mehr Süße habe ich schließlich noch etwas Xucker Light verwendet, welches ich fast immer als Zuckerersatz verwende. Es ist nämlich nicht nur kalorienarm, sondern im Gegensatz zu z.B. Stevia nicht so dominant im Geschmack. Aber keine Panik: Damit ihr genau wisst, welche Produkte ich verwendet habe, habe ich euch zusätzlich nochmal alles direkt im Rezept verlinkt!

Zu meinen Brownies kamen am Ende noch ein paar Kakaonibs und extra dunkle Zartbitterschoki. Das Ganze im Ofen aufgebacken, hat dann wunderbar geduftet und himmlisch schokoladig geschmeckt. Kein bisschen gesund, und kein bisschen nach Süßkartoffel – versprochen!

Die Süßkartoffel macht alles eher sehr sehr saftig, so wie Brownies eben gehören. Also: Gesundes Süßkartoffelpüree anstatt fettige Butter! YES!

Viel Spaß beim Nachmachen..

XX eure Marisa

REZEPT: Süßkartoffelbrownies

Was du für eine (normale) Kastenkuchenform benötigst:
  • 300g Süßkartoffelpüree (1 große Süßkartoffel – Anleitung für das Püree unten)
  • 100g Reissirup oder Agavendicksaft*
  • 2 Eier (Größe M)
  • 50g Kokosöl, flüssig
  • 100g Xucker Light**
  • 60g Dinkelmehl (Type630)***
  • 40g Backkakao
  • 1 TL Backpulver
  • 30-50g Zartbitterschokolade (85% Kakaoanteil), grob klein gehackt
  • optional: 15g Kakaonibs

Für das Topping (optional): ca. 50g Zartbitterschokolade und eine Handvoll Kokochips oder Kokosraspeln

Anmerkungen:
* Ich verwende hier gerne Reissirup, da dieser im Gegensatz zu Agavendicksaft so gut wie fruktosefrei ist. Wenn du aber keine  Probleme mit Fruktose hast, ist es dir hier überlassen, was von beidem du verwendest. Geschmacklich unterscheidet sich beides nicht großartig.
** Xucker Light ist ein natürlicher Zuckerersatz. Es ist nicht nur kalorienarm, sondern im Gegensatz zu z.B. Stevia nicht so dominant im Geschmack. Stattdessen kannst du aber auch normalen weißen Haushaltszucker oder z.B. Kokosblütenzucker verwenden.
*** Du kannst das Dinkelmehl auch durch Weizenmehl ersetzen. Falls du das Dinkelmehl verwendest, achte darauf, dass es Type 630 ist und nicht 1050. Letzteres ist noch ein wenig stärker und zieht mehr Flüssigkeit auf. Bei Verwendung davon würde ich noch etwas mehr Kokosöl oder auch (Pflanzen-)Milch zum Teig dazugeben, da dein Brownie sonst trocken werden könnte.

Zubereitung:
  1. Heize deinen Ofen auf 200Grad Ober-/Unterhitze vor. Lege eine Kastenform mit Backpapier aus oder benutze eine Silikonform (erspart dir das Einfetten bzw. Backpapier; ich benutze immer diese hier).
  2. Gib fertige, nur noch leicht warme/kalte Süßkartoffelpüree (300g!!) in eine große Rührschüssel.
  3. Füge Reissirup, 2 Eier, Kokosöl und das Xucker Light hinzu. Alles gut mit einem Schneebesen vermengen.
  4. Nun kommt das Dinkelmehl, Backkakao und Backpulver in die Schüssel. Mit einem Schneebesen kurz einmixen. Nicht zu lang, sonst übermixt du das Ganze schnell.
  5. Rühre die gehackte Schoki und/oder die Kakaonibs unter.
  6. Fülle die Masse in deine vorbereitete Kastenform.
  7. Gib alles für ca. 25 Minuten in den Ofen.
  8. Herausholen und vollständig auskühlen lassen.
  9. Für das Topping: Die Schokolade schmelzen und als Glasur auf die Brownies geben. Sofort mit Kokosraspeln und/oder Kokoschkas bestreuen. Vollständig erkalten lassen.
  10. In Stücke schneiden, guten Appetit! Die Brownies verschlossen im Kühlschrank bis zu 4 Tage verstauen (obwohl sie bei mir nie so lange halten haha)

Mein TOP-TIPP für die perfekten saftigen Brownies:

Ich lasse die Brownies nachdem ich sie mit der Schokiglasur verziert und diese erkalten lassen habe, immer mit Frischhaltefolie 24 Stunden im Kühlschrank ruhen. Denn so haben die Schokolade und Kakao genügend Zeit um richtig ‚durchzuziehen‘ und ihre Süße zu entfalten. Die Folge: Deine Brownies werden suuuuper saftig und noch süßer als wenn du sie direkt nach dem Backen isst! Außerdem schmecken die Brownies aus dem Kühlschrank verdammt gut, da die gehackte Schoki im Inneren etwas erhärtet!
Also: Etwas warten lohnt sich! Auch wenn’s nicht so einfach ist heheh..


Wie du das Süßkartoffelpüree zubereitest:

  1. Bringe Wasser in einem Topf zum Kochen.
  2. Schäle die große Süßkartoffel und schneide sie in kleine Stücke.
  3. Gebe die Süßkartoffelstücke in das kochende Wasser und lasse sie für ca. 15-20 Minuten köcheln bis sie weich ist. Dann kannst du das Wasser abgießen und die Stücke kurz etwas abkühlen lassen.
  4. Anschließend zermanscht du sie gründlich mit einer Gabel zu einem Püree (optional kannst du sie natürlich auch in einem Mixer pürieren bzw. mit einem Pürierstab).
  5. Ready ist dein Püree! Beachte das das Gewicht der Süßkartoffel mit dem Gewicht nach dem Kochen variieren kann. Für die Brownies benötigst du 300g Süßkartoffelpüree.
    TIPP: Falls du noch ein wenig Püree übrig hast, kannst du mit diesem Rest meine leckeren Süßkartoffelpancakes machen. Mhmmm…



Tipps für Intolerante/Allergiker:

Die Brownies sind arm an raffiniertem Zucker. Lediglich in der Zartbitterschokolade ist ein wenig Zucker enthalten. Aber- je höher der Kakaoanteil, desto geringer der Zuckergehalt.

Die Brownies sind laktosefrei und weizenfrei.

Für eine Reduzierung des Fruktosegehalts empfehle ich die Verwendung von Reissirup. Dieser ist im Gegensatz zu Agavendicksaft sehr fruktosearm.



 

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3 Comments

  • Reply
    Josephine schmidt
    25. April 2018 at 16:10

    Hallo Marisa, was für ein cooler Blog !! Das sieht alles immer so lecker aus😊
    Ich habe eine Frage zu deinem Rezept: schmeckt man die süßkartoffeln sehr raus ? Habe neulich brownies mit roten Bohnen gemacht und die hatten einen starken eigengeschmack… das hat mir nicht so gut geschmeckt, Haha

    • Reply
      Marisa
      30. April 2018 at 11:09

      Hi Josephine!
      Danke, das freut mich so, dass er dir gefällt!
      Und ja, da brauchst du dir gar keine Sorgen machen.. es schmeckt gar nicht nach Süßkartoffel! Die sorgt nur dafür, dass deine Brownies sehr saftig werden, aber geschmacklich ist sie neutral 🙂
      Viel Spaß beim Nachbacken!
      xx Marisa

  • Reply
    6 Wochen ohne Zucker und Milch - Was hat sich verändert? - Marisa's Table
    6. Mai 2018 at 10:00

    […] Süßkartoffelbrownies […]

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