Allgemein aus der Reihe Frühstück

Frühstück – Sieben Wege in den Tag

*enthält Werbung

Frühstück ist für mich wohl mit die schönste, und zugleich die wichtigste Mahlzeit am Tag.

Ein gutes Frühstück gehört für mich mittlerweile zu einem gelungenen Start in den Tag dazu- das Toast, Haferbrei, Müsli oder die Pfannkuchen müssen morgens einfach auf den Teller. Allein schon der Duft nach frischem Kaffee oder das Toast, das aus dem Toaster springt, macht mir gute Laune. Selbst wenn es mal aus Zeitgründen mit leerem Magen aus dem Haus geht, ist ein Brot oder Oatmeal-to-Go immer mit im Gepäck! Denn kein Frühstück bedeutet für mich ansonsten miese Laune und keine Konzentration in der Uni. Und wer will das schon?

Da aber auch bei mir morgens jede zusätzliche Sekunde wertvoll ist, und die dann ja meistens eher im Bett als in der Küche verbracht wird, wird es dann am Ende meistens doch ein wenig stressig. Damit dann das Frühstück doch nicht flöten geht, und nicht jedes Mal Müsli mit Milch in meiner Schüssel landet, plane ich daher häufig vor. Spätestens abends überlegen, was es morgens zum Frühstück geben soll, dann kann morgens auch nicht mehr viel schief gehen.

Ich frühstücke außerdem gerne abwechselungsreich und mag daher auch oft Neues ausprobieren. Im Laufe der Zeit sind aber doch meine Frühstückslieblinge zusammen gekommen, die es immer wieder ein wenig abgewandelt gibt.

Da das Ganze mittlerweile auch ein wenig unübersichtlich auf meinem Blog geworden ist, habe ich euch in dem heutigen Post einmal meine persönlichen sieben Frühstücks-Basics zusammengestellt. Für ein bisschen Inspiration und dafür, dass durch den morgendlichen Stress euer Frühstück trotzdem nicht verloren geht ..

Tag 1: Haferbrei

Overnight Oats

 

Mein absolutes Lieblingsfrühstück, weil es schnell geht, sättigt und unglaublich wandelbar ist! Ihr könnt sowohl bei dem Topping jedes Mal etwas abwandeln, als auch unter den Haferbrei selber andere Gewürze mischen.

Für mein Basic Haferbrei Rezept:

Zutaten für 1 Portion:
  • 50g kernige Haferflocken
  • 200ml kochendes Wasser
  • 150ml Milch
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 EL Honig
  • 1 flacher TL Zimt oder ein anderes Gewürz deiner Wahl
  • Toppings deiner Wahl
Zubereitung:
  1. Gebe die Haferflocken in einen Topf und gieße das kochende Wasser darüber. Lasse alles für 10 Minuten ziehen, sodass die Haferflocken das Wasser größtenteils aufsaugen.
  2. Füge die Milch, Kokosöl, Honig und ein Gewürz deiner Wahl hinzu.
  3. Rühre um und erhitze deinen Herd auf mittlere Stufe.
  4. Lasse alles nun unter gelegentlichem Rühren aufkochen bis das Oatmeal die gewünschte Konsistenz erreicht hat.
  5. Fülle das Oatmeal in eine Schüssel und toppe es, wie du magst!
  6. Guten Appetit!

Und zur Abwechslung:

Tag 2: Pancakes

Man könnte es wahrscheinlich schon fast eine Pancakesucht nennen, aber einmal wöchentlich müssen die runden Eierpfannkuchen einfach auf meinem Teller landen. Ob dick, dünn, süß oder fluffig- auch hier stehen euch zig verschiedene Rezeptvarianten zur Verfügung.

Mein Basic Pancake Rezept:

Was du für eine Portion benötigst:
  • 70g Dinkelmehl (Type630) oder Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 60g Magerquark
  • 60ml Milch
  • 2 Eiklar
  • 1 Eigelb
  • 3-4 EL Zucker oder Xucker Light oder ein anderes Süßungsmittel*
  • etwas (Kokos-)Öl für die Pfanne
  • ein Topping deiner Wahl

*Anmerkung: bei so einer geringen Menge an Zucker, verwende ich statt raffiniertem Zucker lieber Xucker Lightoder Kokosblütenzucker. Ist gesünder und man schmeckt geschmacklich keinen Unterschied! Beides ist z.B. bei dm erhältlich.

Zubereitung:
  1. Vermische Mehl, Backpulver und dein Süßungsmittel in einer großen Rührschüssel
  2. Trenne die Eier. Gebe das Eigelb zur großen Rührschüssel hinzu, die 2 Eiweiß gibst du in einen hohen Messbecher.
  3. Gebe Milch und Magerquark ebenfalls in die große Rührschüssel und rühre mithilfe eines Schneebesens/Mixer bis ein glatter, klümpchenfreier Teig entsteht
  4. Schlage die 2 Eiweiß im Messbecher o.ä. steif und gebe den Eischnee schließlich zum Teig in der Rührschüssel. Mit einem Esslöffel vorsichtig unterheben.
  5. Erhitze eine Pfanne mit etwas Öl und backe einen nach dem anderen Pancake bei mittlerer Hitze aus
  6. Nach Belieben toppen- guten Appetit!

Hier findet ihr meine Lieblingspancake-Variationen:


 

Day 3: Yoghurt Parfait

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Fix gemacht und immer lecker: Joghurt mit Früchten, Nüssen und Granola! Hier könnt ihr kreativ sein und nach Belieben eure Lieblingszutaten mit in den Joghurt mischen. Ich esse neben Naturjoghurt oft auch gerne griechischen Joghurt oder Magerquark verdünnt mit etwas Wasser und Honig für die Süße :p

Hier noch zwei etwas extravagante, mal andere Joghurtideen:


 

Tag 4: Belegte Brote/Toast

 

Es muss nicht immer nur süß morgens sein, und es muss nicht immer nur das Toast aus dem Toaster sein.

Was ich manchmal auch besonders gerne mag, st ein knuspriges Toast aus der Pfanne. Dafür belegt und bestreicht ihr das Toast wie ihr mögt und bratet es dann mit ein wenig Butter und einem Deckel auf der Pfanne für ein paar Minuten an. Auch wenn es ’nur‘ ein Toast ist, macht dieser kleine Zubereitungsunterschied so viel aus. Probiert das Ganze auch mal mit Mozzarella, Tomate und Basilikum- hammer lecker!

Für diese Variante: Tomatenmark mit etwas Frischkäse, und obendrüber Avocado, Tomaten, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, italienische Kräuter sowie Salz und Pfeffer.


 

Tag 5: French Toast

 

Nochmal Toast, aber diesmal auf eine andere Weise. French Toast ist, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheinen mag, wirklich im Handumdrehen zubereitet. Zudem benötigt ihr dafür nur eine handvoll Zutaten und natürlich eines: großen Appetit!

Mein Basic French Toast Rezept:

Zutaten für 3 French Toasts:
  • 3 kleine Toasts
  • 1 Ei
  • 3 EL Milch
  • 2-3 EL Zucker oder Xucker Light oder ein anderes Süßungsmittel*
  • etwas Kokosöl für die Pfanne
  • ein Topping deiner Wahl

*Anmerkung: Wenn es so geringe Mengen an Zucker ist, verwende ich stattdessen meistens lieber Xucker Light oder auch Kokosblütenzucker. Erhält man beides z.B. bei dm.

Zubereitung:
  1. Ei, Milch und Zucker in einer breiten Schüssel vermischen.
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen.
  3. Die Toast in die Ei-Milch Mischung von beiden Seiten eintunken und in der Pfanne auf mittlerer Hitze ausbacken
  4. Die Toast nach ca. 5 Minuten in der Pfanne wenden, damit sie von allen Seiten kross werden.
  5. Nach Belieben toppen – guten Appetit!

Oder andere French Toast Rezepte:


 

Tag 6: Waffeln

 

Was an Waffeln so unkompliziert ist, ist das man den Teig ins Waffeleisen gibt, kurz wartet und innerhalb von ein paar Minuten die ultimative Waffel hat. Viel falsch machen kann man hierbei nicht, und mit dem leckeren morgendlichen Waffelduft sowieso nicht! Bei dieser Waffelvariante habe ich zusätzlich einige Blaubeeren mit in den Teig gemischt und anschließend die Waffeln mit griechischem Joghurt übereinander geschichtet- mhmmm..

Mein Basic Waffel Rezept:

Was du für 3 dicke Waffeln benötigst:
  • 100g reife Banane
  • 1 Ei (Größe M)
  • 50g Bio Mandel Cranberry Aufstrich*
  • 30g Xucker Light**
  • 50ml (Pflanzen-)Milch
  • 20g Vanillepuddingpulver
  • 50g (Dinkel-)Grieß oder Weichweizengrieß
  • 50g Dinkelmehl (Type630) oder Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver

Meine Waffelformen: Silikon-Waffelformen

Toppings: Mandelmus, Puderzucker, Erdbeeren, Granatapfelkerne, Kumquats

Anmerkungen:
* Stattdessen kannst du auch ein cremiges Mandelmus oder ein anderes Nussmus verwenden.
** Xucker Light ist ein natürlicher Zuckerersatz. Stattdessen kannst du auch normalen weißen Haushaltszucker oder z.B. Kokosblütenzucker verwenden.

Zubereitung:
  1. Heize deinen Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor.
  2. Zermatsche die Banane mit einer Gabel und gebe das Püree in eine große Rührschüssel.
  3. Füge das Ei, den Mandel Cranberry Aufstrich, Xucker Light und die Milch hinzu.
  4. Alles mit einem Schneebesen gründlich vermengen.
  5. Das Vanillepuddingpulver, Grieß, Mehl und Backpulver hinzugeben und unterrühren.
  6. Abschmecken (wenn du die Waffeln noch süßer magst, einfach beliebig mehr Zucker hinzufügen).
  7. Den Teig in die Waffelförmchen geben. Der Teig kann ruhig randhoch gefüllt sein, da die Waffeln nur noch minimal aufgehen.
  8. Im Ofen für ca. 15 Minuten ausbacken. Jeder Ofen variiert, also schau gegen Ende hin immer mal wieder nach. Ich mag eine leichte Goldbräune!
  9. Fertige Waffeln entnehmen. Kurz abkühlen lassen und anschließend aus der Form entfernen.
  10. Nach Belieben toppen und noch warm genießen! Guten Appetit 🙂

Und falls du mal was anderes testen möchtest:


 

Day 7: Crêpes

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und zu guter Letzt natürlich Crêpes: sie sind immer wieder ein gutes Frühstück wert und eine super Alternative zu Pancakes. Zudem sind sie deutlich schneller fertig, da ihr sie nur ganz kurz in der Pfanne anbraten müsst. Perfekt also für ein süßen, nahrhaften Start in den Tag!

Hier findet ihr meine Crêpe-Lieblinge:


 

… viel Spaß beim Frühstücken und guten Appetit!

Xoxo Marisa

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